Willkommen zur Überraschungsshow 2012

20 Arbeitsstunden würden wirtschaftlich reichen, um z.b die Schweiz am Laufen zu halten. Das sind also grad mal 2.5 Tage Tagesarbeit. Dies wäre möglich, wenn ... ja, wenn wir gelernt hätten, mit der Zeit, die uns nun oder dann zur Verfügung steht, umzugehen. Wir haben heute eine Zeit, wo wir nur noch 8% des Lohns für Nahrungsmittel ausgeben. Der Rest ist also bereits Freizeitgestaltung. Und was machen wir daraus? Wenn das Geld reicht, reisen, Ferien. Qualitativ hochwertig? Klar, was soll das bedeuten und wer soll das wie einordnen?

Wir wissen jedoch, dass die Job-Anzahl nicht steigen wird in den industrialisierten Ländern. Und doch werden immer mehr Leute in diesen Ländern da sein, die um diese Jobs buhlen müssen. Was ist mit denen, die keinen Job finden? Sind die dann automatisch die Verlierer, die Ächtbaren, die, auf die man nidersehen darf?

„Wer will findet schon einen Job" ... dieser Spruch der Altvorderen stimmt natürlich nicht. „Wer will, findet seine Beschäftigung, einen Sinn" ... auch wenn damit noch kein Geld verdient ist. Doch wer seinen Sinn im Alltag hat, der weiss, wie wichtig das ist und wie glücklich das macht.

Im Jahr 2012 könnte eventuell dies eine der grösseren Umstellungen werden: Die Umstrukturierung der Arbeit – Job- und Time-Sharing, weg von der Wertigkeit, dass „viel Arbeit, viel Anerkennung" bedeutet. Eigentlich ja ein Muss, denn wie gesagt: Zugewanderte und Eigengewächs müssen ja ihre Lebenszeit sinnvoll füllen können. Es könnte eine Aufgabe sein, in diesem Jahr dies in publikumswirksameren Umfeldern anzustossen.

Ein Manager, der 60 Std. arbeitet, ist nicht besser als ein Teilzeitler in seinem Betrieb. Chramper zeigen zwar, dass sie sich einsetzen, doch darf man ja auch mal die Motivation dafür hitnerfragen und analysieren: Denn wie eingangs erwähnt: Wir haben immer mehr Zeit, die nicht mehr zur Ernährung des Körpers und der Sicherung dessen grundlegender Bedürfnisse benötigt wird. Ist da ein Workaholic nicht einfach ein ganz normaler Süchtiger, der ohne von der Sucht getrieben zu sein, in seine höchstpersönliche Sinnkrise stürzte?

Und was wäre, wenn sich jeder/jede mal (wieder) überlegte, womit er/sie wirklich die Lebenszeit verbringen möchte? Ich persönlich wüsste, was ich gern täte, wenn ich nicht fürs minimale Geld sorgen müsste, das noch derzeit Haus und Hunger befriedigen muss. Da ich immer noch dem Diktat der Geldbeschhaffung unterliege, kann ich mich nicht verwirklichen, sondern muss Kompromisse eingehen. Nicht, dass diese per se schlecht wären, doch die Wirtschaft drängt alle in eine bestimmte Richtung. Und die, die das nicht wollen, sind die Abtrünnigen, die Nicht-Integrierten, die Abweichler – im besten Fall dann noch Lebenskünstler genannt. Wenn ich mir den Fall des alten Grundstückbesitzers vorstelle, der auf eigenem Grund in einem Rebberg eine Hütte aufstellte, in der er völlig zufrieden lebte, den man aber ins Unglüc stürzte, weil „von Gesetzes wegen hier nicht gebaut werden darf" ... wie wenn es ein 3-stöckiges Mehrfamilienhaus gewesen wäre – nein, es war nur eine Hütte mit Wellblechdach. Ein menschlich gebliebener „Mensch" würde doch niemanden bewusst ins Unglück drängen wollen. Doch wir tun das andauernd. Und werden gedrängt. Es wird wohl jeder Beispiele in seinem Leben dazu finden.

2012 läuft ja schon lange. Es putzt ja seit geraumer Zeit immer mehr alte Systeme weg vom Fenster. Was kommt als Neues? Wer kann das beeinflussen? Wir können das. Doch bevor man sich an Altem - dem eigenem Alten - ängstlich festhalten will, lohnt es sich doch mal, „neue" Ideen zu betrachten, solche, die von Aussen kommen, wie auch solche, die aus dem eigenen Innern kommen.

Vielleicht hat dann das Bedingungslose Erwerbseinkommen endlich eine Chance, oder das Burnout kann vermieden werden, indem man sich aus dem geistigen Korsett befreit, das vom bisherigen System uns seit Kindesbeinen an eingebleut wird. 2012 könnte vielleicht genau das sein, kein Ende der physischen Welt, sondern das Ende eines geistigen Systems.

Wir werden es erleben. Viel Spass dabei.

Death of a President

Gestern zeigte das Schweizer Fernsehen wieder mal den Mockumentary „Death of a President" (DoaP). Ich habe diesen Film schon einige Male gesehen, er ist ja schon 5 Jahre alt. Jedesmal jedoch zwingt er mir seine intime, unmittelbare und realistische wirkende Atmosphäre auf, die vor allem durch die geschickte Kameraführung entsteht, die sich praktisch zu 100% an echten Dokumentarfilmen unserer Zeit orientiert.

Wer nach 9/11 all die angesichts des Ausmasses des Vorfalls unbeholfenen Bildzusammenstellungen der News-Networks verfolgte, wird merken, dass DoaP dieselbe Beklommenheit aufbaut wie die Filme nach 9/11. Das sind vor allem unstabilisierte Handcam Filme, schnelle Zoomfahrten, chaotische Szenen, Ausschnitten aus Sendungen aller News-Stationen, Einspielungen von Interviews, in Originalsprache wie der ganze Film mit Untertiteln, Schnippsel von Überwachungskameras, kurze Takes von realen Auftritten des Präsidenten, Fotos von realen Politikern dieser Zeit, viele Nachtaufnahmen, Interviews mit Muslimen, die Schuldzuweisung an Syrien, News-Sendungen von Diskussionen mit Exil-Syrern, Bilder von Militäraktionen wie dem Assignment der Flugzeugträgers Nimitz, alles in allem der Einbezug von damals aktuellen gesellschaftlichen Schwingungen ...

Die Teile von Polizeiauftritten sind von der Art her praktische eins zu eins den Filmschnippseln entsprechend, die wir auch nach Norwegen wieder zu Gesicht bekommen. Ich weiss noch, als ich das erste Mal den Film sah, wusste ich ja auch, dass der Bush nicht ermordet wurde, doch die Authentizität dieses Filmes liess mich an meiner miterlebten Geschichte zweifeln.

Weshalb ich nun diesen Blogeintrag schreiben wollte? Eigentlich dachte ich gar nicht daran, doch der Impuls kam einige Male, so dass ich ihm nachgab, denn: Wir alle in den sogenannt hochindustrialisierten Ländern informieren uns doch meistens von den Konserven der News-Networks. Mit Konserve meine ich auch, dass zu einer Nachricht oft sogenannte Symbolbilder aufgewärmt werden – nett, wenn sie auch so gekennzeichnet sind. Wieviele Male wurde schon eine trockene Nachrichtenlage wohl mit emotional treibenden Bildern unterfüttert, die weder zeitlich, noch räumlich, noch thematisch mit der Nachricht zu tun hatten? Es ist nicht einmal so wichtig, dass keiner die Bilder wiedererkennt, sondern dass sie die gewünschten Emotionen erzeugen, die die Nachrichten-Designer wollen.

Die Bilder, die in diesem Film benutzt werden, ähneln dem, was wir von News und Dokumentarfilmen so verdammt stark, dass sich die Frage stellen lässt: Was ist denn nun real? Wird durch die Bilder eine Realität abgelichtet? In diesem Film klar Jein. Nein, weil die Ermordung nie stattfand, Ja, weil es reale Konflikte in der Gesellschaft in einer Art abbildet, die wir nur aus den Nachrichtensendungen gewohnt sind. Der völlig fiktive Film vermag daher dieselben Emotionen heraufzubeschwören, die sicherlich einige haben beim Anblick von News aus Israel, Afghanistan, Norwegen, Pakistan oder bei Dokumentionen über 9/11 oder Watergate oder anderem.

Was soll also diese Betrachtung? Tja, ich finde, dass man da gern mal für sich der Frage nachgehen darf, inwiefern und wie stark jeder für sich durch Bilder beeinflussbar ist. Und zwar ehrlicherweise. Emotionen laufen viel, VIEL schneller ab, als der Verstand nachkäme. Können wir also wirklich entscheiden, was wahr ist und was nicht, nur anhand von Bildern, Videos? Ist das, was uns TV, YouTube und sonstwer bringt, wirklich das Leben? Und wenn man anhand der Betrachtung darauf kommt, dass es eventuell förderlicher für die eigene seelische Gesundheit sei, nicht selbst Erlebtem einfach keinerlei Bedeutung mehr zu geben bzw. das Gesehene einfach zu akzeptieren als ein Schauspiel, das aus irgendwelchen Gründen gegeben wird, so wird dieser daraus gewonnene Abstand einem eventuell etwas mehr Urteilsfähigkeit geben, mehr Erkenntnis, mehr Übersicht und generell eine grössere Gelassenheit gegenüber den Schnellschüssen der News zu Themen, die irgendwann irgendwie aktuell sind. Natürlich, man kann sich diese Dinge schon anschauen, doch sollte man eben den Abstand gewinnen, dass die durch die Bilder initiierten Emotionen einen nicht der Urteilsfähigkeit beraubt, wenn einem ähnliche Emotionen später mal begegnen. Denn meistens werden Emotionen in den News nicht geschürt, um uns zu Förderlichem zu motivieren, sondern um uns irrezuführen. Weg von unserem eigenen Weg, unserem direkten Umfeld, in dem wir Auswirkungen haben, Menschen, die in unserer Reichweite sind. Was nützt es mir zu wissen, wer Kennedy erschossen hat? Wer wirklich hinter den 9/11-Attentat stand, ob die beiden Türme nicht opportunistisch gesprengt wurden, weil sie schon lange nicht mehr rentierten, ob die NASA auf dem Mond war oder nicht ... es hat mit meinem Leben nichts zu tun. Im Gegenteil, es lenkt nur von meinen Themen ab. Und die erscheinen mir tagtäglich in meinem Umfeld.

Wenn der Abspann des Filmes durchläuft, mit all den bekannten Assoziationen zu realen Filmepilogen, so geht der allerletzte Text fast unter: Der Film ist total fiktiv, er spiele in der Zukunft. Bin ich froh ... oder auch nicht, wie wäre meine Realität, wenn's den Bush wirklich erwischt hätte ... ich weiss es nicht, aber wenn ich genauso lange von Fiktivem berieselt würde wie durch die täglichen TV-News, ich hielte dies auch bald für Realität. Und die Aufgaben meines Lebens hätten sich dennoch um nichts geändert.

Auf jeden Fall ein spannender und eben – beklemmender – Film. Empfehlenswert.

Krankenkassen unter limitierten Staatslizenzen

Heute hatte ich wieder mal eine Diskussion über das Krankenkassen-System, das ja so morbid ist, dass man dafür selbst schon eine Rückversicherung bräuchte. Es geht hier nur um die obligatorische Krankenkassenversicherung, denn die Reichen, die können sich ja leisten, was sie wollen. Und für die soll es auch Versicherungen geben, es also auch Krankenkassen dafür geben.

Da ja niemand wirklich irgendwo den Gürtel enger schnallen will ohne grad auf den anderen zu zeigen, könnte man doch ein System aus der Telekommunikation übernehmen: Es werden Lizenzen für Krankenkassen der obligatorischen Grundversicherung verlost/verkauft und dann wird jährlich die Effizienz der Lizenzierten erhoben. Hält eine Krankenkasse die Massvorgaben nicht ein, wird ihr die Lizenz für die obligatorische Krankenversicherung entzogen und eine andere Krankenkasse kommt zum Zuge. Die Massvorgaben könnten alle Jahre aktualisiert werden, die diesbezügliche Richtung der Anpassungen könnte wirtschaftlich und/oder auch per Plebiszit bestimmt werden.

Man kann ja noch Geld machen mit dem Business, denn das Geld, das die Kassen derzeit fürs Abjagen guter Risiken bei Konkurrenten ausgeben, stünde dann für bessere Leistung oder auch - von mir aus - etwas Gewinn zur Verfügung. Denn ihre Prämienzahler bestimmen nicht mehr, ob sie das Geschäft behalten dürfen, sondern die Überwachungsinstitution. Und wenn eine Kasse sich nicht anstrengt, ist sie das nächste Jahr das Recht zur Versicherung der obligatorischen Risiken los. Die Kassen dürften diesen Druck dann auch weitergeben an die Leistungserbringer, denn die Kassen sind ja eigentlich die Dummen, zwischen Hammer und Amboss. Die Massvorgaben dürften nicht nur sie im Blick haben, sondern müssten auch gesellschaftlich akzeptierte Konzepte und deren Vollstreckung durch die Kassen ermöglichen.

So müssten sich die Kassen nicht mehr primär um die Gewinnung von Zahlern kümmern, also weniger werben, denn die Überwachungsinstitution ist nicht auf diese Weise beeinflussbar, sondern durch Einhaltung oder Reduktion von Krankenkassenprämien.

So könnten sich für die Schweiz vielleicht 3-5 Kassen um die Lizenzen für die obligatorische Versicherung schlagen. Natürlich bekäme der Preisüberwacher den definitiven, permanenten und mit regulierenden Kompetenzen versehenen Auftrag, allerlei Absprachen zwischen den Kassen aktiv zu finden und zu bestrafen.

Ich weiss derzeit nicht wirklich, ob das Business sich so entwickeln könnte, dass keine Kasse mehr die obligatorische Versicherung übernehmen will. Sollte das doch so sein, so müsste die Lizenzgeschichte anders gefasst werden, dass eine Krankenkasse nur dann arbeiten darf, wenn sie auch die Obigatorische anbietet. So wird dann halt unter den Unwilligen das Set von 3-5 bestimmt. Selbst wenn nun eine nur widerwillig die Obligatorische übernimmt, so sollte sie aus eigenem Antrieb an effizienter Abwicklung und Kostenreduktion Interesse haben, denn eventuell beinhalten ja die Massvorgaben ein Anreizsystem, selbst im ungewollten Bereich effizient sein zu müssen. Es könnte zu den Vorgaben gehören, dass die Effizienz bewiesen werden muss, um auch die Lizenz für die Zusatzversicherungen anbieten zu können. Verhielte sich eine Kasse im ungeliebten obligatorischen Bereich schlampig, verlöre sie automatisch auch die Lizenz für das faktultative, ev. lukrativere Geschäft.

Naja, wieder mal eine Idee halt.

Ja zum Bedingungslosen Grundeinkommen für Alle

So, es probiert's wieder mal jemand. Die Idee ist nicht neu, von vielen wird sie als ein wichtiger Schritt in eine wirklich menschenwürdige Zukunft eingeschätzt. Als Thema des Parteiprogramms der SP Schweiz wird es auch wieder aufs Tapet gebracht - und einige Deutsche wollen das auch übernehmen. Kein Wunder, steht bei denen doch im Grundgesetzt Artikel 1 Absatz 1 „Die Würde des Menschen ist unantastbar". Hehre Worte.

Nun zur Realität: In einem Interview, das der Fürsorgebezüger Christian Sandmeier anlässlich eines Armutskongresses vor den gewichtigen Herrschaften der Politik gab, lieferte er Argumente aus dem Leben. Er schilderte die Zusammenhänge und Konsequenzketten, die sich aus einem nicht vorhandenen Einkommen ergeben. Er betont auch, dass die derzeitigen Unterstützungsmittel doch nicht gleichwertig wie ein Einkommen beurteilt würden. Ein Einkommen wird anders betrachtet als eine Fürsorgeleistung, weil halt immer mitschwinge, dass der Bezüger anderen auf der Tasche liege. Und das reicht vielen Leuten, sich über jene zu erheben. Das ist eine Stigmatisierung der Kapitalismus-Inkompatiblen. Und man komme da fast nicht raus, sagte er.

Seine Argumente sind alle nachvollziehbar, weil sie wohl jeder kennt, entweder durch Erleben, durch Beobachten oder durch Nachdenken – sofern er seine Augen davor nicht verschliesst.

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Todesstrafe - Wiedereinführung in der Schweiz?

Es mag ja schon merkwürdig anmuten, dass gerade in der Schweiz die Todesstrafe wieder eingeführt werden möge, geht es dem Ansinnen einiger Leute nach. Ok, nur die, die sexuelle Straftaten mit Todesfolge betreffen. Sind wohl solche, die ihre eigene Verletzung nicht losgelassen haben. Rachsüchtige, die nur niemanden gefunden haben, um die Rache abzureagieren. Anders kann man den Röhrenblick auf dieses sexuelle Thema ja nicht einordnen. Massenmörder sonstiger Art, also einfach normale Psychopathen gehören da also nicht rein ... so verstehe ich es.

Schon sehr merkwürdig und eigentlich sofort alle Argumentationen der Initianten entwaffnend. Wie kann man die Tötung eines Menschen kategorisieren und nur bei einer bestimmten Form dessen die Bestrafung des Täters durch ebensolche Tötung fordern?

Dies lässt sofort erkennen, dass hier eigene tiefe und ungeklärte Verletzungen die Motivation sind. Also sehr spezifische und überhaupt nicht übertrag- und objektivierbare Erlebnisse in der Historie einer Persönlichkeit. Also im Kant'schen Sinne auch nicht als für eine ganze Gesellschaft geltende Richtlinie postulierbar.

Gut, es mag Ausländern merkwürdig erscheinen, dass man sowas bei uns fordern kann. Ich bin der Meinung, dass es im formalen Zulassungsprozess schon noch eine Macke hat. Denn interessanterweise wird die Prüfung des Inhalts vom Staat erst dann vorgenommen, wenn die nötigen 100'000 Befürworter zur Eingabe der Initiative erreicht sind. Um diese Anzahl zu finden, muss man schon recht auf die emotionale Drüse drücken. Und das finde ich schon mal schlecht.

Auf der anderen Seite finde ich das System mächtig, das so etwas als Fragestellung zulässt und der Bevölkerung zur Beantwortung vorlegt. Denn Diskussionen über solche Themen sind an sich sinnvoll für diejenigen, die sich noch nie damit befasst haben. Das Dumme ist nur, dass üblicherweise nicht diskutiert und zur Selbstreflexion angeregt, sondern emotionalisiert wird. Ob sich die Initianten jemals Gedanken darüber gemacht haben, ob es ihnen auch nur ansatzweise besser geht, wenn der Täter tot ist? Ich denke, nein. Er ist im Himmelreich und ihr Geist martert sie nach wie vor - bis auch sie sterben. Toll.

Es wird ja angenommen, dass auch eine erfolgreich zustande kommende Initiative abgelehnt würde. Ich hoffe doch, dass es auch so käme. In der Bibel steht: Wer ohne Schuld ist, werfe den ersten Stein. Ob Stein oder Kugelgeschoss, das System, die Argumentation ist dieselbe. Einer fällt ein Urteil und die Wirkung soll nun Tod heissen. Das Urteilsprechen ist bereits da, es geht also nur noch um die Wirkung der Strafe. In dieser Ebene kann keiner ein tödliches Versehen ungeschehen machen. Keiner ist frei von Fehlern, erst recht nicht emotionalisierte Leute, die solches fordern. Gerade bei diesen ist es eigentlich klar, dass sie niemals urteilen dürfen, weil sie befangen sind. Diesen Grundsatz kennt das Gerichtswesen ja zum Glück. Aber nun zu verlangen, dass andere, die Richter, diese Last der Verurteilung tragen müssen, ist eine Vergewaltigung anderer Personen. So liegt dann halt die Rolle von Opfer und (späterem) Täter sehr, sehr nahe beieinander. Da muss man eigentlich schon sehr geläutert sein, um dies zu erkennen.

Und da liegt möglicherweise auch ein Versehen vor: Wer sagt denn, dass der Tod eine Strafe ist? Ist denn hier das Himmelsreich? Ist es eventuell hier nicht die Hölle auf Erden? Worin besteht denn eigentlich die mögliche Abschreckung der Todesstrafe? Abgesehen davon, dass man ja weiss, dass Abschreckungen nicht reichen, um verkehrtes Verhalten zu verhindern.

Haben die, die den Tod fordern, nicht genau am meisten Angst vor dem Tod? Es ist doch klar, dass sie die für sie schrecklichste Sache dem andern an den Hals wünschen. Wenn ich also nichts so sehr fürchte wie den Tod, dann wünsche ich als Rächer den auch für meinen Feind.

Dabei: Jahrelang in seinem Wirkungskreis beschränkt auf einige hundert Quadratmeter zu sein, ist nicht das eine wirkliche Strafe in dieser räumlichen Ebene? Einen Geist zu haben, der sich vorstellen kann, wie schön es wäre, den Duft blühender Frühlingsblumen zu atmen, das Rauschen der Meeresbrandung bei Sonnenuntergang zu hören, die freudige Umarmung eines Kindes nach dem Auspacken seines Geburtstagsgeschenks zu spüren? Wieviel härter ist es für den, dieses jahrelang nicht erleben zu dürfen?

Ich halte dies für die grössere Strafe. Über den Tod wissen gerade die Initianten einer solchen Idee überhaupt nichts. Das disqualifizierte sie eigentlich sofort, aber wir anderen wissen - mit Ausnahmen - auch nicht viel mehr. Wer weiss, vielleicht ist der Tod gar nicht schlimm, keine Bestrafung, sondern Erlösung? Der Hinaustreten ins wirkliche Leben nach dem Besuch eines Horrorfilms? Na, dann dürften die Verurteilten ja dankbar sein. Doch sie gehören wohl auch zu den Unwissenden. Oder auch nicht ...

Wie dem auch sei: Da wir alle mehr oder weniger unwissend sind diesbezüglich, ist es eine Arroganz, sich über andere stellen und diese töten zu wollen. Egal, was als Recht-Fertigung vorgebracht wird.

Zischtigsclub zum Tag des Krebses

Interessanter Zischtigsclub zum Thema Krebs. Eric Baumann, Krebspatient und Autor, der mit seinem Gehirntumor vor wenigen Jahren mit niederschmetternder Prognose in seine Therapie ging, habe offenbar eingebracht, dass herkömmliche Ärzte erst auf seinen Input hin den Patienten einen Psychologen andienten.

Also, wenn das wirklich wahr ist, dann wäre das ja wohl schon ein Armutszeugnis für die klassische Medizin. Sollte es tatsächlich noch verbreitet sein, dass man durch Rausschnippeln irgendwelchen Gewebeklumpen oder durch Zerstörung mittles Chemo- oder Strahlentherapie alleine einen Krebs loswerden kann und dass danach alles beim Alten bleiben kann?

Der Krebs-Arzt Gerd Nagel, der selbst Leukämie an sich diagnostizierte und diese erfolgreich behandelte, hat Einsichten eingebracht, die eigentlich jedem selbst klar sein könnten. Fast jeder Krebspatient hat eigene Erklärungen, wieso gerade er denn Krebs bekomme. Währenddessen sich wohl keiner fragt, wieso die Grippe ihn erwischt, oder genauer "wieos gerade mich", so setzt sich jeder diese Frage aus, wenn's um Krebs geht. Wieso das denn? Alle "schweren" Krankheiten haben doch dieses Problem, MS, Alzheimer, Parkinson, wie sie auch alle heissen.

Man stirbt an vielen dieser Krankheiten, nicht grad bei allen in ein paar Wochen, aber selbst bei Krebs nicht unbedingt immer. Dafür rafft die Grippe auch jeweils immer Leute hin. Und keiner fragt danach. Woher kommt das? Weil Krebskrankengeschichten immer tödlich enden? Offenbar meinen das viele. Stimmt ja gar nicht, sagen die Experten. Überlebt alle die Grippe? Stimmt ja gar nicht, es gibt immer ein paar Tote. Doch scheinen die kursierenden Horrorstories in jedermanns Kopf sofort mit Abgrenzung, Stigmatisierung und unausweichlichem Tod verbunden zu sein.

Nagel sagte, dass sich die Leute einmischen wollen in ihre Heilung, nachdem die Medizin ihr Werk getan habe. Ja himmel, ist das wirklich so, dass das NEU ist in der Medizin? Wenn ja, grad nochmals Kopfschütteln. Es hat doch immer mit mir zu tun, wenn ich krank werde. Wie "neu" ist denn diese Erkenntis für die Mediziner?

Jeder sollte sich doch eigentlich immer mit sich beschäftigen, in allen Lebenslagen. Nicht nur bei Krankheiten, sondern immer: Beobachten, was einem so widerfährt und was man daraus lernen kann. Dieses Beobachten ist nicht Grüblen. Sondern einfach beobachten, ohne sich selbst zu ver- oder beurteilen. Die Einsichten kommen dann schon von selbst. Und dann kann man ja was ändern an Lebensweise, Kommunikationsart, Verbindungen zu Personen und Situationen, etc. etc.

Nagel habe offenbar drei Assistenzärzte entlassen, die mit Statistiken Patienten lehrerhaft vordozierten, sie hätten noch xy Monate zu leben. Er verbiete sich, dass man einem Patienten mit einer Statistik dessen eigenen Fall quasi vorspure. Er sage jedem Patienten, dass man nun mit dem Therapieset beginne - und es werde klappen oder auch nicht. Wissen tue man das nicht, nicht mal ansatzweise, denn jeder ist sein eigener Fall.

Was für eine Einsicht - doch bin ich natürlich dankbar dafür. Jeder ist ein Einzelfall und jeder sollte sich mit sich selbst beschäftigen, denn wer sagt denn, dass ein Krebs nicht verhindert, gemildert, ja sogar aufgelöst werden könnte, hätte man sich selbst mit dem eigenen Fall beschäftigt?

Ich will nicht den Eindruch erwecken, dass ich die traditionelle Krebgeschichten und deren Behandlung falsch halte. Aber die Gedankenwolken um das Thema herum, die sofort jeder Betroffene anzieht, die darf man sich mal durchleuchten und am besten mit viel Puste vom eigenen Kopf wegblasen. Denn das bringt eventuell die klare Sicht auf den eigenen Fall ... oder lässt zumindest mal den Fall als den eigenen erkennen ... und was sich dann ergibt, das weiss keiner und kein Arzt kann das wirklich behandeln.

Arzt und die Medizin können mich gerne unterstützen, wenn ich mich behandle ... denn für mich zumindest geht Heilung nur auf diese Weise ...

Winternachtswende - Stonehenge immer noch nicht geklärt

Pünktlich zum Tag der Winternachtswende hat das TV eine Dokumentation "Stonehenge - das ultimative Experiment" ausgestrahlt. Eine sehr spannende Sache, denn ein Brite hat mit einem Team nicht nur Stonehenge archäologisch und astronomisch analysiert, sondern es einfach grad mit Styropor nachgebaut und in wenigen Kilometern Abstand zum echten Stonehenge hingestellt.

Es ist ja bekannt, dass Stonehenge den Astronomen Eindruck macht, weil einige aus seinen Formen ableitbare Linien einige astrononimische Punkte wie Sonnenaufgang und -untergang am Horizont markieren etc.

Nebenbei ist Stonehenge ja auch eine architektonische Meisterleistung, denn wenn so ein nachgebauter Styroporblock nur wenige Kilo wog im Vergleich zu 45 Tonnen eines Kreissteins, auch die mussten angeliefert und aufgerichtet werden.

Die Dokumentation zeigte, wie man vor 4000 Jahren nach unserer heutigen Meinung diese Steine hatte anliefern können, wo doch einige Steine über mehr als 50 km rangeschafft werden mussten. Die experimentellen Versuche, wie das hätte geschehen können, zeigten, dass es zwar prinzipiell ginge, aber ein grosser Chrampf gewesen sein musste. Denn nach dem reinen Anliefern musste man die Steine ja auch noch aufrichten. Alle bisherigen Experimente dazu scheinen nach wie vor reine Spekulationen zu sein, denn offenbar hat man keinerlei Hinweise gefunden, ob technische Geräte wie Hebelkraft-Verstärker etc. wirklich vorhanden waren.

Nachdem der Styropor-Nachbau stand, durften nun alle Interessierten ihre visuellen und akustischen Ideen nachprüfen. Offenbar hatte Stonehenge eine akustische Besonderheit, dass die Töne einer Schallquelle in dessen Mitte sich entlang des Einganges verstärkten, andernorts fast auslöschten.

Beeindruckend fand ich an der Dokumentation, dass diese Leute, die sich teilweise mehrere Dekaden mit der britischen Geschichte und Stonehenge beschäftigten, sehr ehrfürchtig vor der Leistung der Ahnen wurden, nachdem sie im nachgebauten Rund des Steinkreises die schiere Grösse und Wirkung auf sich hatten einwirken lassen konnten.

Es steht für sie fest, dass die Menschen vor 4000 Jahren dort sehr viel wussten über Astronomie, Mechanik, Akustik, Psychologie etc. Dass sie also keinesweg "primitiv" waren, sondern sehr fachkundig - aus heutiger Sicht. Wir meinen ja oft, der aktuelle Stand der Entwicklung des Menschen sei der höchste.

Tja, da müsste man zuerst mal definieren, woran sich das messen liesse. Wenn ich sehe, dass unsere Experten heute weder bei Stonehenge noch bei den Pyramiden wirklich wissen, wie die Ahnen diese tonnenschweren Steine bewegten, geschweige denn hochhievten, denke ich, wir haben absolut keinen Anspruch darauf zu meinen, wir seien die höchstentwickelte Spezies, die je den Planeten bewohnte. Abgesehen davon, könnte man ja die aktuelle Lage der Menschen anschauen, umherauszufinden, dass jeder Termitenhügel mehr erreicht hat als wir.

Alles vor uns Dagewesene als weniger entwickelt anzusehen, ist also reiner Hochmut, Arroganz und Blindheit. Wer weiss denn schon, ob die Leute in der Zeit geistige Konzepte besser kannten als wir, und im konkreten Fall die Gravitationskraft eventeull ganz anders, eventuell gar geistig überwunden hatten - dies würde ja erklären, wieso so wenige Hinweise auf den Bau der klassichen Weltwunder gibt - bzw. gefunden wurden.

Denn die Erbauer des Styroporkreises entdeckten erst beim Tun, dass sie noch viel zu wenig wissen und wussten. Dies steigerte dann auch das Staunen vor der Leistung ihrer Vorderen.

Für mich das Bewegendste, dass diese Leute es zwar mit "modernster Technik" innert weniger Monate schafften, den weltberühtem Steinkreis nachzubauen, dass sie aber eigentlich kein einziges Geheimnis des Monuments wirklich enthüllen konnten.

Wer sich diese Doku auch mal noch anschauen möchte, SF zeigt sie in einer Wiederholung.

Sexuelle Unverjährbarkeit - Mord verjährt - welches Verbrechen ist schlimmer?

Die Schweiz hat nun entschieden - emotional getrieben von Horror-Vorstellungen und Moral -, dass sexuell motivierte Verbrechen nicht mehr verjähren können, Mord und andere Dinge jedoch nach wie vor.

Die Rechtswissenschaftler finden nun, dass sich die Rechtslage in einer Schiefen befinde. Weil doch "schlimmere Verbrechen" wie Mord nach wie vor verjähren.

Man könnte es jedoch durchaus anders sehen: Wie lange erleidet ein Opfer in dieser Ebene die Tat? Ein Mordopfer hat es überstanden. Ein vergewaltigtes Mädchen erduldet diese Szene ein ganzes Leben lang.

Was ist also schlimmer? Aus meiner Sicht ist das auf die Körperebene bezogen durchaus leichter zu sagen: Die "lebenden" Opfer haben sicher eine härtere Zeit vor sich. Vor allem haben sie eben eine Zeit vor sich, die sie hier in dieser materiellen Ebene absitzen müssen. Der Ermordete hingegen ist auf einer Ebene, die wir alle erst nach unserem Tod voll erkennen werden.

Auf der anderen Seite, ein Opfer ist der emelaigen Tat nicht ausgeliefert. Es kann selbst entscheiden und entsprechend handeln, wenn es die emotionale Ladung dieses Ereignisses loswerden möchte. Und danach sind die Tage auf dieser Welt durchaus wieder lebenswert.

Aus diesem Blickwinkel könnte ich auch sagen, es ist nicht lebensgemäss, etwas unverjährlich sein zu lassen. Denn Leben auf dieser Ebene ist das, was einem Menschen passiert von Geburt bis zum Tod. Egal, was es ist. Niemand hat gesagt, was ein "gutes" oder "schlechtes" Leben ist. Es ist einfach Leben.

Soll man den Täter nach 40 Jahren noch aus dem Altersheim vors Gericht zerren können? Wo dann Aussage gegen Aussage steht, weil die Beweise und die Erinnerung und mögliche Zeugen eventuell gar nicht mehr vorhanden sind?

Täter sollen ihre Taten rechtfertigen müssen. Wie wir alle ja die Konsequenzen unserer Gedanken und Taten jede Sekunde erleben. Soll ihm statt des Lebens ein Gericht die Verantwortung aufs Auge drücken? Ja, so ist es in der Gesellschaft derzeit.

Ich hätte einfach die Verjährung auf sagen wir mal 30 Jahre wie beim Mord gesetzt. Wenn ein Opfer seine Verletzung nicht innert eines Drittels seines Lebens irgendwie ins sein Leben integrieren kann, so kann man deswegen nicht die Täter beliebig lange belangen.

Schliesslich gehört zum Leben eben, dass Opfer wie Täter dieses Ereignis bearbeiten, so dass die restlichen zwei Drittel wieder lebenswert sind. Egal, ob von den unvollkommenen Nachbetrachtungen entschieden wird, wer "Schuld" hatte.

Denn es darf klar sein, der Körper hat es schon am Tage nach dem Ereignis überlebt, wenn Wunden da waren, innert ein paar Monaten. Nur der Geist, der will sich dem Leben verschliessen, indem er sich an diesem Ereignis festhält. Und damit im Fluss des Lebens nicht mehr zu neuen Gestaden geleitet werden kann.

China Bashing provoziert die China-Hackers

Sie mögen's also nicht, dass man ihr Land oder sagen wir besser, ihre Regierung andauernd bemäkelt, der Menschenrechte wegen, des Umweltschutzes wegen, weswegen auch immer.

Da wollen sich nun die patriotischen Computer-Freaks nicht mehr gefallen lassen und drohen mit Cyber-Terror gegen die westlichen Websites. CNN haben sie offenbar schon mal gehackt.

Solange es nur mehr oder weniger "spasseshalber" ist, mag das noch nicht so schlimm sein, doch in diesem Fahrwasser werden sich auch ein paar richtige Haie tummeln.

Das hat man halt davon, wenn man andere provoziert. Wie wäre das, wären wir andauernd kritisiert worden anlässlich der EM 2008 wegen irgendwas, wo wir hintendrein sind? Wie würden wir reagieren?

Wenn ich mir so die TV-Übertragung der Olympia anschaue, sehe ich viele freudige Chinesen, die diesen grössten Anlass eines Jahres geniessen, finde ich es richtig und gar wichtig, dass die Chinesen diesen Anlass, der europäische Werte transportiert, durchführen kann und konnte.

Wären die Spiele boykottiert worden, hätte das das Unverständnis der Bevölkerung hervorgerufen, die ja wohl von den Machtspielen ihrer Regierung wenig bis nichts weiss. Sehr wohl hätte sie aber aufs Brot geschmiert bekommen, dass das Ausland über sie die Nase rümpfe. Da würden Schweizer wohl gleich wie die Chinesen reagieren.

Mit dem Einzug der über 10'000 Athleten und ihren Spielen, den Werten, die sie vertreten, kommt auch die Schwingung der "edlen Vergleichs" als olympische Idee ins Land, an die Bevölkerung. Selbst wenn diese für ihre eigenen Leute schwärmt, so spüren sie den Spass der Anspannung, der Emotion, beispielsweise bei den Beach Volleyballerinnen.

Jedes Land putzt sich heraus, wenn die Welt zu Gast kommt. Kann man wissen, was dies China brachte? Der Idee, wie China die anderen Länder sieht? Was bleibt haften? Ich hoffe, sehr viel. Für die Bevölkerung, nicht für die Bürokraten. Können sich die olympischen Werte halten? Auch wenn die Athleten alle wieder weg sind? Das ist das Spannende, was mich interessiert zu erfahren.

Südafrika wird sich auch herausputzen, um die Fussball-WM durchzuführen. Obwohl diese Mentalität überhaupt nicht der chinesischen entspricht, werden auch die sich einen stecken, um das Ziel zu erreichen.

Wozu das alles? Wohl, weil jeder doch schon irgendwie einen Funken Stolz für das eigene Land hat. Egal, wie schlecht es einem geht. Und wenn man diesen kleinen Funken Feuer mit Kritik ausbläst oder zerstört, so zerstört man all die Funken der "kleinen" Leute. Sie werden eventuell patriotisch, nationalistisch, fremdenfeindlich. Sobald Menschen in diesen Bahnen zu denken beginnen, schaden sie dann auch dem eigenen Land, der eigenen Bevölkerung - unwissentlich anfänglich, auf jeden Fall denken sie negativ. Und diese Negativität schadet ihnen auch selbst.

Ich lasse den Chinesen gerne die Freude, den Stolz auf ihr Land, das diese Spiele durchführt. Denn lieber einen selbstbewussten, sich gut fühlenden Chinesen als einen, der mich für einen arroganten kapitalistischen Besserwisser hält. Und wenn ich die Gabe habe, mit an der Freude der anderen zu freuen, gönne ich ihnen diese Anerkennung um so mehr. So sollte es doch sein, freuen wir uns über die Freude der anderen. Denn nur im gelösten Umfeld kann man anderen überhaupt neue Blickwinkel auf Herausforderungen zur Beleuchtung anbieten.

Oder kann jeder von Euch Rat"schläge" nachvollziehen, nachdem ihm/ihr zuvor die moralischen Leviten gelesen wurden? Na also ...

Schwarze Löcher in CERN - Untergang oder Aufstieg der Welt?

Im Oktober sollen die Forscher am LHC in CERN zum ersten Mal kleine, wirklich mikroskopisch kleine Schwarze Löcher erzeugen wollen und nun eben auch können.

Bekanntlich ist ein Schwarzes Loch nach Meinung der gängigen astronomischen Lehre ein wahrer Staubsauger, der Materie wie der Ablauf das Wasser in der Badewanne verschlingt.

Sobald Materie in seinen Einfluss gerät, beginnt sie zu kreisen, kommt dem Ereignishorizont immer näher und verschwindet hinter ihm. Von aller Materie, die dahinter gelangt ist, erfahren die vor dem Horizont nichts mehr, denn nicht mal mehr Licht abgesandt von einem Planetoiden würde der Schwerkraft des Schwarzen Loches entkommen. Deshalb ist es den Kosmologen nicht möglich, wirklich zu sagen, was hinter dem Ereignishorizont wirklich geschieht.

So, bis anhin ist die Gefährlichkeit eines Schwarzen Loches eine theoretische Sache, da wir weit weg von solchen sind. Selbst wenn ein Grosses im Zentrum unserer Galaxis vermutet wird, bedeutet es keine Gefahr, denn die Gravitationswirkung, die ja die Saugkraft bestimmt, ist ja gleich wie die eines Sterns. Unser Sonnensystem wird gravitationsmässig von der Sonne bestimmt, die nur 8 Lichtminuten von uns weg ist. Das galaktische Zentrum mit ca. 30'000 Lichtjahren also zu weit weg, obwohl es als Gravitationszentrum immerhin auch unser Sonnensystem um sich kreisen lässt.

Das "Dumme" ist nun, dass man nicht weiss, was passiert, wenn ein Schwarzes Loch in der Nähe von Materie erzeugt wird, nur in Position gehalten von starken Magnetfeldern. Wüsste man's, müsste man die Experimente ja nicht mehr machen.

Es gibt nun Leute, die machen auf Panik, dass diese Schwarzen Löcher beginnen könnten, die Materie um sie herum aufzusaugen. Klar, im Hochvakuum des LHC drin gibt es wohl keine Materie, die dem Loch grad ins Maul flöge, zudem sollten quantenmechanische Effekte diese Minilöcher innert kürzester Zeit zerfallen lassen (nach einer Theorie von Stephen Hawking). Ein Schwarzes Loch muss ja seine Gravitationskraft aufgrund von etwas entwickeln. Die Masse dieser künstlichen Löcher ist ja so gigantisch winzig, dass sie nicht die Kraft entwickeln, irgendwelche Aussenwirkungen zu haben. Das sagen die Leute vom CERN und eine extra zur Risikoberechnung zusammengestellte, anonyme Expertenrunde.

Andere tragen Bedenken vor, dass die Schwarzen Minilöcher ausser Kontrolle geraten könnten. In jeder Zeitschrift sind bisher Artikel dazu erschienen, die diesen Bedenken Raum gaben. Die Befürchtungen sind, dass die Minilöcher ausser Kontrolle geraten und anfangen, Materie um sie herum zu verschlingen. Nach Berechnungen einiger würde ein solches Loch in 50 Monaten die ganze Erde verschlingen. Es würde natürlich langsam beginnen, mit jeder verschlungenen Masse würde das Loch gefrässiger und um so mehr einsaugen. Interessanterweise würde das grad mit dem magischen Jahresdatum 2012 zusammentreffen, in welches ja die Esoteriker sowieso viel Erwartungen stecken. Andere sagen, dass die Vorhersage von 50 Monate genauso genau sei wie eine von 50 Millionen Jahre. Dies deshalb, weil die Zeit am Rande des Ereginishorizontes fast still stünde.

Der Bedenken sind viele. Ängste wie auch Hoffnungen werden geschürt, denn stabile Schwarze Löcher wären auch als grenzenlose Energiequellen nutzbar. Die Auswirkungen beider Szenarien sind natürlich global, wobei die unkontrollierte Art des Staubsaugers sofort und umgehend alle Menschen, die ganze Welt betreffen würden, denn es würde alle Materie vernichtet, alle Körper, alle Tiere, alle Pflanzen, die Welt eben. Die Folge wäre wohl eine gigantische Emotionswolke voller Angst, Panik, Todesangst - und das 4 Jahre lang, je nachdem, wie weit man von Genf entfernt ist.

Die Befürworter der Experimente versichern, dass nichts passieren kann, dass es diese Art von Beschuss in den oberen Atmosphäreschichten andauernd gäbe, dass dort genauso Minilöcher entstünden, die sofort wieder zerfallen.

Nun, die Wissenschaftler können natürlich keine Sicherheit bieten, denn Wissenschaft ist per definitionem eine empirische Sache.

In den esoterischen Kreisen zirkulieren natürlich auch Meinungen darüber.

Eine davon setze ich hier rein, damit man sich auch mal aus einer anderen Ebene Gedanken dazu machen kann. Eine, die ihre Glaubwürdigkeit aus dem Herzen holt, denn der Verstand, der kann's nicht. Die Physiker sind diesbezüglich uns Normalen eh haushoch überlegen. Was bleibt uns also? Verstandesmässig können wir nicht Stellung beziehen, aber wir können uns einfühlen, wie fühlt es sich an, das Menschen so an der Materie rumdoktern? Und aus meiner Sicht: Wozu?

Wie auch immer, viel Spass beim Lesen ... und wer mehr wissen möchte, findet noch ein paar Links dazu am Schluss.


Metatron über Experimente mit Teilchenbeschleuniger

Antworten Metatrons auf die Experimente des Teilchenbeschleunigers bei der Institution CERN in Genf, die im Oktober 2008 beginnen sollen.

Frage: Ist die Gefahr so groß, wie es scheint?

Metatron: Die Tendenz ist sehr besorgniserregend. Euren Wissenschaftlern fehlt das notwendige Hintergrundwissen. Sie sind wie kleine Kinder, die ein neues Spielzeug ausprobieren und sind sich nicht der Gefahr und den Auswirkungen dieses Experimentes bewusst.

Sie sind nicht böse, nur fasziniert von der Idee neue Dinge zu erforschen. Sie bekommen mehrere Hinweise über mögliche Gefahren, fühlen und verhalten sich jedoch wie kleine Kinder, denen das geliebte Spielzeug weggenommen wird.

Frage: Welche Gefahren können auf uns zu kommen?

Metatron: Die Materie, der Raum und die Zeit können aus dem Gleichgewicht geraten, d.h., die Materie verändert ihre Struktur, wird entweder noch dichter, sprich sie zieht sich zusammen, die Struktur der Erde wird zusammen gepresst und unbeweglich, der Sauerstoff wird heraus gepresst, Wasser verdunstet durch die enorme Energie. Alles Lebendige stirbt.

Oder aber die Materie löst sich auf, wird wieder zu Energie und euer bisheriges Leben und aller Lebewesen löst sich in Energie auf.

Verändert sich das Raum/Zeit-Gefüge, können sich mehrere Zeitepochen räumlich wie zeitlich gleichzeitig abspielen. Das passiert auch jetzt, nur wird es dann für euch sichtbar.

Ihr werdet eure Realität und auch eure Identität verlieren. Ihr seid dann dem Geschehen ausgeliefert und habt keinen Einfluss darauf.

Habt ihr in einem Moment eine Familie mit 2 Kindern, könnt ihr euch im nächsten Moment in der gleichen Zeit als Single wiederfinden - dies ist nur ein Beispiel.

Euer Verstand wird diese ständige Veränderung nicht begreifen können und ihr werdet irrsinnig.

Das, was in einem Moment noch Gültigkeit hatte, wird im nächsten Moment nicht mehr existieren.

Frage: Was passiert, wenn in kleinem Rahmen experimentiert wird?

Metatron: Eure Wissenschaftler sprechen von einem Experiment, dass, so denken sie, abgeschirmt ist von der Außenwelt. Tatsächlich wird jedoch jedes mal eine Energie frei gesetzt - und ihr wisst, Energie durchdringt alles, auch die dickste Mauer.

Diese Form der Energie verändert das Energiefeld der Erde.

Das Energiefeld der Erde ist elektro-magnetischer Natur und befindet sich gerade auf dem Weg in den Aufstieg in die nächste Dimension, d.h., die Energie der Erde wird in ihrer Frequenz gleichmäßig erhöht durch diverse Gitternetze.

Trifft eine andere Energiefrequenz auf dieses Gitter, kann es Löcher verursachen.

Stellt euch eine Apfelsine vor, die mit Pfeilen beschossen wird. Ihre äußere Form wird verletzt und bildet keinen komplexen Halt mehr, die Elastizität und Festigkeit geht verloren, kurz die Apfelsine verliert ihre ursprüngliche Form. Saft tritt heraus, das Innere geht nach außen, weil es keinen Schutzmantel mehr hat - man könnte auch sagen, sie blutet aus. Wird diese Apfelsine immer weiter beschossen, löst sich die Schale und das Innere zerfällt.

Frage: Nette Aussichten. Was können wir tun?

Metatron: Wie ihr schon erkannt habt ist Öffentlichkeitsarbeit eine Notwendigkeit. Ihr werdet alle fremd bestimmt, andere treffen für euch Entscheidungen und ihr übernehmt keine Verantwortung.

Die wenigsten Menschen wissen was passiert, der Rest der Menschen hat durch persönliche Krisen und Existenzkämpfen auch nicht den Kopf dafür frei und auch nicht die Kraft aus sich heraus Veränderungen zu schaffen .Noch ein weiteres Dilemma und sie versinken in absolute Bewegungslosigkeit oder Aggression, die sich jedoch nicht gegen die Verursacher, sondern gegen ihre Mitmenschen richtet.

Dieses, euer Wirtschaftssystem und der Zusammenbruch sind von langer Hand geplant. Die Menschen werden so in den Schlaf gesetzt und so manipuliert, dass sie diese Tatsachen zur Kenntnis nehmen und dulden. Die Menschen zu informieren und wach zu rütteln ist sehr wichtig. Doch es wird zeitlich immer knapper auf eurem Planeten - die Atomkraft, Haarp, Ausbeutung der Erde, Gewalt, Kriege, Armut und vor allen Dingen negatives Denken.

Frage: Was können wir tun?

Metatron: Ihr könnt ein großes Energiefeld der Liebe (Hohe Frequenz) erschaffen. Verbindet euch, so könnt ihr die Löcher in eurer Gitterstruktur schließen.

Liebe entspricht der höchsten Frequenz und lässt niedere Energien verschwinden. Errichtet weltweit Zentren mit hoher Energie ein.

Damit meine ich: Erschafft Lichtsäulen, die die Liebe von Gottvater/Gottmutter speisen und speist auch ihr diese Lichtsäulen mit Liebe. Trefft euch wöchentlich in Gruppen und sendet Gebet und Liebe zu diesen Lichtsäulen. Es ist nicht wichtig, dass alle wissen, wo sie stehen - die Energie folgt der Aufmerksamkeit.

Frage: Was ist mit den Menschen, die noch in einer niederen Frequenz schwingen?

Metatron: Sie werden durch ihre Schutzengel geschützt und langsam in die höhere Energie geführt.

Diszipliniert euch und eure Gedanken, meidet jegliche Negativität, sei es durch Menschen, Medien, Literatur, etc.

Fokussiert euch ausschließlich auf Liebe - suchet sie und die Schönheit von allem. Gebt allem anderen keinen Raum mehr.

Dies heißt jedoch nicht, dass ihr euch zurück zieht und im stillen Kämmerlein sitzt. Dies heißt vielmehr: Geht mit eurer Liebe in die Welt heraus. Geht weiter euren Tätigkeiten nach und gebt den Menschen Liebe, Hoffnung, Zuversicht und den Mut zu handeln. Helft allen anderen ihre Negativität zu besiegen. Fangt heute noch an.

Wenn ein Miniloch uns wirklich schadet, dann hätte die Menschheit für die ihr verbleibenden Tage noch eine schöne Aufgabe: Sich endlich zu versöhnen und sich auf die Auflösung der Materie vorzubereiten.

Denn was ich aus eigener Erfahrung und Wissen bestätigen kann: Es ist wirklich sehr förderlich, negative Gedanken endlich sein zu lassen. Denn es wird wohl jeder zustimmen: Es beginnt alles im Kleinen, also aus Gedanken. Sollte uns ein negativer Gedanke durchfliessen, so können wir ihn bestätigen und sogleich den Gegenpol aktivieren, eine förderliche Vorstellung, oder einfach Lachen. So heben sich die Wirkungen vom negativen und vom positiven Gedanken auf und es ist nichts passiert ...

Einige Links zu Thema:

Telepolis, Magnus.de, Desy.de, PM (mit Video)

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